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747
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Wuilderthaten. 747

Evangelium; man lese die Stücke von Porphyren, die Lu-seb von Cäsareen uns aufbehalten hat: so wird man an«zügliche Beyspiele und Beweise von dem) was ich Ihnen sa-ge, antreffen.

Der Philosoph.

Aber es ist sehr hart zu fassen, wie ein purer Geist, einTeufel auf die Materie, auf die Körper wirken könne.

Der Gottesgelehrte.

Dieß ist nicht härter zu fassen, als, wie unsre Seele aufunfern Leib wirke, und die Fibern, die Sennen, die verschie-denen Glieder unsere Körpers in die Bewegung sehe. Wirthun es ganz natürlich, und die Gewohnheit es zu rhun, istdie Ursache, daß wir nicht darüber Nachdenken. Aber es isteben so gewiß, daß wir die Wirkung unsrer Seele auf un-fern Leib nicht deutlicher fassen, als die Wirkung des Teu-fels auf einen Theil der Materie.

Der Philosoph.

Wir wollen dieß gelten lassen. Wie schwer er mir immerscheinen mag, so fühle ich doch, daß ich nichts dawider ein,zuwenden habe. Allein, sagen Sie mir ein Bißchen umstand,licher, worinnen Sie die Kraft der Teufel bestehen lassen.

Der Gottesgelehrte.

Ich lasse ste bestehen: r. in der Gewalt, die Körper zubewegen, zu erschüttern, zu versehen. Also sehen wir, wieSatan, als er die Erlaubniß erhalten hatte, den DienerGottes, Job, zu verfolgen, Feuer in den Lüften versam,melk, und herunterschleudert, wodurch alle seine Heerden ver»zehret werden; er laßt Winde und Stürme loöbrechen, wel«che das Haus, wo die Kinder Jobs versammelt waren, er-schüttern, einstürzen, und alle verdrücken, die sich darunter

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