746 Wunderthateii.
darf nur die Werke des Plato, plutarchs, Porphyrs, und M
«ine Menge anderer Heyden eröffnen, damit man überzeuget ß ^
werde, daß das ganze Heydnische Alterchnm das Daseyn der ^Teufel erkannt habe. Die gelehrten Kirchenväter, welche zi, »>während der ersten Jahrhunderte, oder das Chrisienthum ver,theidiger, oder die Abgötkerey bestritten haben, erweisen die A
nämliche Sache. Endlich die göttliche Schrift machet einen AHGlaubensartikel daraus. Man kann dann ihr Daseynnicht läugnen. - ^
Der Gottesgelehrte. chn
Nun, was denken Sie, daß die natürliche Gewalt derTeufel sey. hm
Der Philosoph. kl!
Sie müssen mir zuerst sagen, was Sie davon glauben; Miund ich will Ihnen hernach meine Gedanken über Ihren sm
Vortrag eröffnen. sek
Der Gottesgelehrte.
Man kann nicht zweifeln, daß die Kraft und Gewalt-er Teufel der Kraft und Gewalt des Menschen sehr über«legen sey. Aber, woher kömmt die Kraft des Menschen? Siekömmt nur vom Willen und von der Seele her, welche auf ^eine empfindsame Weise nicht anders wirken kann, als durchdie Hülfe der Glieder, Sennen, Fibern des Körpers, mit <welchem sie vereinigt und verbunden, und welchem sie dienst,bar ist. Aber, weil die Teufel pure Geister sind, kann ihreWirksamkeit weder so beschränket, noch so abhängig seyn,noch so leicht gehemmet werden, als der Menschen ihre. Sie ^muß dann unvergleichlich erstaunlichere Dinge wirken. Man ^ziehe die heilige Schrift, und die profanen Schriftsteller zu ^
Rache; man lese die Bücher Jobs, und gewisse Stellen im ^
Evan,