Wunderthaten. 74^
„ auf der andern, und der Prophet hat in diesem Punkte„ vor dem Zauberer nichts voraus „.
Der Gottesgelehrte.
Ich bekenne, wie Sie es wohl eingesehen haben, daßLiese Metaphysik und diese Vernunstschlüsse Rousseauenssehr geschickt sind, viele Leute zu überraschen, und in die Engezu treiben. Damit man die Verfänglichkeit und Arglist da«von entdecke, muß man sich Anfangs deutliche Begriffe vongewissen Dingen bilden; als: von der natürlichen Gewaltder Teufel, von dem Beystande, den dis göttliche Vorsehungdem Menschen schuldig ist, und von dem, was er von ihrzu erwarten das Recht hat, sowohl um die Wahrheit zu er-kennen , als um sich vor dem Jrrthume zu bewahren. Mitdieser Hülfe wird man bald alle verfängliche Arglist des un,gläubigen Genfers verschwinden sehen, und nicht große Mü-he haben, auf alle seine Schlußgründe eine unmittelbareAntwort zu geben.
Der Philosoph.
Ich begreife schon, daß nach diesen vorhergehenden Er,klärungen die Frage erläutert und endlich entschieden werdenkönne.
Der Gottesgelehrte.
Um dieses zu erreichen, werden Sie die Güte haben,mir aufetliche Fragen zu antworten, die ich Ihnen vertragenwill. Geben Sie das Daseyn der Teufel zu?
Der Philosoph.
Ich weiß wohl, daß es Leute giebt, die sagen, es gebeweder einen Gott, noch Teufel: aber nur Leute, die unfähigzu denken sind, unvernünftige Menschen, die gemeinlich soverachtenswürdig sind, daß sie kein Gehör verdienen. Man
Aaa 5 darf