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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
738
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7Z8 Wunderthaten.

ihrem Gotte, und anderseits er dem seinigen einen Altar auf«richten, und einen Ochsen über einem Holzstoße darauf legensollten, damit er als ein Brandopfer geweihet werden möchte;und jener Gott, dessen Brandopfer durch das Feuer vom Hin»mel verzehret werden würde, sollte für den einzigen wahrenGott erkannt werden. Der Vortrag wurde angenommen,und Sie wissen, was der Ansgang davon war. Die Pfaf-fen Baals schrieen, heulten, zerkeröten sich vergebens: Baalkonnte nichts ausrichten. Dann schritt Elias auch zu seinemWerke. Er ließ erstlich auf seinen Altar, seinen Holzstoß,sein Schlachtopfer Wasser stromweise gießen; er ließ dieseHandlung zum zweytenmal und zum drittenmal wiederholen;nachmals verrichtete er zn Gotte dieses Gebech: *Herc! Gott Abrahams, Isaaks, und Jakobs! laß heute erken, nen, daß du der Gott Israels bist, daß ich dein Diener bin, und daß ich hier nur deine Befehle vollziehe. Erhö- re mich, o Herr! erhöre mich, damit dieses Volk heute erfahre, daß du Gott der Herr bist. Auf diese Wortefällt jähling ein Feuer herab, welches das Opfer, den Holz-stoß, die Steine vom Altäre, das Wasser, das ganz herum-floß, ja sogar den Staub aufder Stelle entzündete, verzehrte,verschlang, und unsichtbar machte. Und der Philosoph Roue-feau saget uns: wenn die Pfaffen Baals den Herrn Rou-elle bey sich gehabt hätten, so würde ihr Holzstoß vonsich selber Feuer gefangen haben, und Elias wäre betro-gen gewesen.

Der Philosoph.

Ich gestehe es, ich kann Ihnen durchaus nichts daraufantworten.

Der

z. B. der Römg. XVIIl.