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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
736
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7Z§ Wunderthaten.

lige von dem Durchzuge durchs röche Meer wegblasen, da er ^saget, es habe ein heftiger Wind die ganze Nacht gewehrt, ^welcher Lurch seine Kraft zu beyden Seiten das Wasser in die ^

Höhe gehalten, und den Grund des Meeres ausgetrocknet ^hat; und dieses habe ganz natürlich geschehen können. Rons» ^

seau will die Wunderthaten des Elias und Issue für Kim "M

Verspiele gelten lassen. * Vor Zeiten, saget er, ließen die ^Propheten ans ihre Stimme das Feuer vom Himmel falr Dlilen: heut zu Lage thun die Rinder mit einem Glasstücke lkü,

das nämliche. Iosue ließ die Sonne stille halten ; ein ^Ralendermacher läßt sie verfinstern, wenn die Pfaffen ^Baals den Herrn Rouelle bey sich gehabt hätten, so wür, Ude ihr Holzstoß von sich selber Feuer gefangen haben, und »«dElias wäre betrogen gewesen. Ni

Der Gottesgelehrte. '

Mein Herr! Wenn Sie ein Bißchen mit Aufmerksamkeit ^Nachdenken, was diese zween Philosophen dadurch sagen wob ^len; so werden Sie sicher entdecken, daß der Einwurf ves ^Spinoza nur Erbärmniß, und der Einwurf des Rousseau ^

nur Unw.llen verdienet. Fürwahr, ist es nicht eine erbärm- ^

Uche Sachs, mit Spinoza zu mukhmaßen, daß natürlicher ""

Weise ern Wind habe entstehen können, der heftig genug war, ^einen Raum im Meere von fünf oder sechs Meilen in zwey zu ^rheilen, diese unermessene Menge Wassers zu beyden Sei» ' ^

ren in die Höhe zu thürmen, und unerachlet seiner natürlichen HBeweglichkeit, wie Mauren, wie dichte Körper, aufrecht zuerhalten ? Ist es nicht eine erbärmliche Sache zu muchmaßen, ^daß dieser Wind, ohne daß man ihn an den Usern im ge» ^ringsten gefühlrt hätte, auf der Oberfläche des Meeres nur in " ^

jener i»

§9. Seit.