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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
733
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Wunderthaten. 7z;

nen sie sich einander nicht widersprechen; sie können sich ein-ander nicht zerstören.

Der Philosoph.

Wenn sie sich einander widersprächen und zerstöreten, sohätten sie das Kennzeichen jener unendlichen Weisheit nichtmehr a»r sich.

Der Gottesgelehrte.

Kennet man welche von diesen Gesehen?

Der Philosoph.

Man kennet nicht allein sehr viele davon, sondern mankennet sie mit Ueberzeugung. Diese Kenntnisse sind für jedenvernünftigen Mann, für jeden, der Menschenverstand hat,unzweifelhafte Grundsätze. Also kennet man die Gesetze derBewegungen von der Planetenwelk, und man ist im Stan-de, auf etliche Jahrhunderts vorhinein, die Begegnungen,Gegenscheine, Zusammenkunft,und Verfinstrungen der himm-lischen Körper, unfehlbar vorzufagen. Also kennet man diemeisten Gesetze der Schwerkraft, der Bewegung, des Gleich-gewichts , der Wirkung flüssiger Körper: und aus diesenKenntnissen schließt man, daß ein Körper, wenn er sich selbstüberlassen ist, allezeit zum Mittelpunkts der Erde strebenmuß; daß die flüssigen Körper sich allezeit von sich selberwagerecht stellen; daß ein dichter Körper, der nach seinerEigenschaft schwerer, als das Wasser, ist, worein er gewor.fen wird, zum Boden sinken muß, und nicht oben aufschwimmen kann. Ich würde kein Ende finden, wenn ichalle Schlüsse hersagen wollte, die man aus diesen Grund,sähen zieht.