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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
730
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7Zv Wunderthaten.

sie gewirket? und wie kann man versichert seyn, daß eineSache, die man für wunderthätig ausgiebl, eine wahreWunderthar sey? Ueber diese Stücke wirft der Philosophvon Genf * Schwierigkeiten auf, die sehr hart aufzulösenscheinen.

Der Gottesgelehrte.

Nach allem Scheine hat ein Bißchen Vorurtheils Siegehindert, an diesem Philosophen viele Dinge zu bemerken,welche Sie auf seine Aussprüche äußerst mißtrauisch Härtenmachen sollen. Ehe wir auf seine Schwierigkeiten antwor-len, wird es nicht unschicklich seyn, über das Betragen die.fts Schriftstellers Sie erliche Anmerkungen machen zu lassen.

Was soll man von einem Manne denken, der auf einerSeite saget: ** Ls ist gottlos und ungereimt zu fragen,ob Gott Wunder wirken könne; und anderswo:ist unmöglich, versichert zu werden , daß irgend eineSacke, was es immer seyn mag, eine wunderthat sey; die wunderthaten sind die größesten Hindernisse zumGlauben; und: die höchste Weisheit wird zum Lnd»zwecke, den sie sich vorseyet, keine so widrigen Mittelbrauchen ? Was sollte bann jene göttliche Macht seyn, de-ren Wirkungen der Mensch niemals erkennen könnte, die ei-ne Hindemiß zum Glauben würde, und welche die höchsteWeisheit zu misbilligrn verbunden wäre?

Was soll man von einem Manne denken, welcher, wanner von den Wunderthaten Jesu Christi redet, dieselben baldannimmt, bald verneinet; **** welcher sie bald den vorzüg-lichen Beleuchtungen Jesu Christi in der Erkennmiß eitel na-

türli,

* Briefe von dem Berge, z. Br. * * 94. Seit.

* l» 9 . und -l. Seit. *»»» rs. und 9 r. Seit-