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Wundertaten.
sen verunehre; daß er die Frucht einer unwissenden Einfalt ! !
sey. Endlich, damit sie die Wundertaten lächerlich mq, ! ß l«
Spinoza, der Deist von Genf, der Verfasser des Hand, ^
lexikons, die zween unsinnigen Verfasser des entlarvten ßi«
Lhrrstenthums, und des philosophischen Rriegsmanns, W»
haben die Lehre von den Wundertaten mit der größesten Md lWirth und Bosheit angegriffen. Man wird aus den fol-genden Gesprächen von der Stärke, der Gründlichkeit, undden Folgen ihrer Vernunfrschlüsse urrheilen können. Sie ^
werben von einem weisenGotresgelehrten, und von einem jun» bp
gen Zöglinge der neuen Philosophen geführet. Dieser jungeZögling weiß alles auswendig/ was seine großen Lehrmeister ^
geschrieben haben. Er ist voll Eifers, zur Verteidigung V
ihrer Gesinnungen; aber er hat eine redliche Seele. Er ist »«
vom Jrrthume voreingenommen; aber er fühlet die Wahrheit, W
und erkennet sie, wenn man sie ihm zeiget. z», <
Man muß bemerken, daß der junge Philosoph in diesen Ml jGesprächen Wort für Wort hersaget, was seine großen »Lehrmeister gesprochen Haben. A
* Ja, mein Herr! ich behaupte, daß eine Wunder,that eine unmögliche Sache sey, welche in den Ausdrückeneinen augenscheinlichen Widerspruch enthält. Denn was isteine Wundertat? Sie ist eine Verlehung der mathemati,
chen, vergleichen sie dieselben mit den Fabeln des Heyden«thumö.
Erstes Gespräch.
Von der Möglichkeit der Wundertaten.
Der Philosoph.
scheu.
* Aus dem phrl. Handlex.