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2 (1777) M - Z
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720
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720 Wunderthaten.

4. Die Wunderthaten sind insgemein Wohlchaten: j«,ne, die Jesus und die Apostel wirketen, waren es. Es ia.get auch der heilige Peter, wo er vom Erlöser spricht, daß ernur auf Erden erschienen sey, um Wohlchaten auszmheilen.* lJui pertrsnliit ben^tacienäv» öc isnsnäo omne8.Es qiebl auch Wunderthaten zur Bestraftmg, wann dieseBestrafung nochwendig, oder zur Warnung der übrigenMenschen mchlrch wird. Endlich gieöt es andere, die we<der Wohlchaten noch Strafen sind; sondern di« ganz untrüg«liche Kennzeichen von der Macht und dem Willen des Herrnan sich tragen, um irgend eine große Wahrheit kennbar zumachen, wie jene waren, die bey dem Tode Jesu Christigeschehen sind. Dieß mögen überhaupt die Kennzeichen derWunderthaten seyn.

Aber, wie kann man von der Wahrheit und Wirklich,keit der Wunderthaten versichert werden?

1. Man kann nicht daran zweifeln, wenn man selbst«in Zeuge davon ist, und Zeit hat, sie zu prüfen und zu umtersuchen. Wenn einer einen Todten hat auferstehen sehen,und über diese Auferstehung vernünfteln und streiten wollte,der müßte nur in das Tollhaus geschicket werden, oder dieRotte der Modephilosophen vergrößern helfen.

2. Man kann nicht daran zweifeln, wenn man davonZeugschaften und Beweise hat, die entweder durch die Wür,de, oder durch die Zahl der Zeugenden glaubwürdig sind.Handlungen können nicht anders bewiesen werden. Manprüfe, man untersuche, ehe man glaubet, Dieß rufen unsdie Vernunft und die Weisheit zu»

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