Wunderthaten. / 719
firhlt perer * im Namen Jesu Christi dem Gichtbrüchigen,daß er aufstehen und davongehen sollte.
2. Sie müssen gebrauchet werden, um Lehrsätze zu oftfenbaren oder zu bezeugen, welche die Vernunft nicht enrde,cken, und aus sich sechsten nicht erreichen könnte; oder mngewisse Punkte einer reinen und heiligen Sittenlehre, die mitder natürlichen Vernunft und Billigkeit übereinstimmet, zubestätigen. Also geschahen die meisten Wunderthaten JesuChristi, um seine Göttlichkeit und seine Sendung, als euresErlösers und Gesetzgebers des menschlichen Geschlechts, zubezeugen. Er fragte den Blindgebohrnen, ob er an denSohn Gottes glaube: ** Oeäi8 in kilium Der ? Er stell,te den Juden vor, daß sie an seine Werke glauben sollen,wenn sie aufsein Wort nicht glauben wollten: ^ 81 mikinon vulti8 creclere, operibu8 creäite. Er sagte, daß derTod des Lazarus dienen werde, ihn als dm Sohn Gotteszu verherrlichen r **** Z1orj6cetur küiu8 Oer per«am. Da die Wunderthaten die würdigste Sprache Gottessind, müssen sie nur zu Dingen gebrauchet werden, die fürGott würdig sind.
z. Die Wunderthaten müsse» bestandbare Werke ftyn.Dieß dienet, um sie von flüchtigen Blendwerken zu unter,scheiden, welche einen Augenblick betäuben können, und nichtZeit lassen, daß man sie untersuche und prüft. Die Wun,
^ dertharen Jesu Christi waren bestandbar. Man sah die Kran,
, ken, die er geheilet; die Todten, die er auferweckel; die! Blinden, denen er das Gesicht verliehen hatte. Man redetemit ihnen; man fragte sie; man wurde überzeuget.
4. Die
"Apostelgesch.nl. Jvh. IX.
' * * Ebend. x. Eben-. Xl.