Weissagungen. 697
Hat, bis zur Zeit der Ankunft Jesu Christi, Hat diese Zunftnicht aufgehöret, ihrer Nation Fürsten, Führer, und Ober-keiten aufzustellen, welche mit der gesetzgebenden Gewalt ver-sehen waren. Sie stellte beynahe fünf hundert Jahre lang,vom David bis zum Sedecias, Könige auf. WährenderGefangenschaft zu Babylon hatte sie Oberkeilen, welche dasRecht besaßen, über Leben und Tod zu schalten; wie es ausder Geschichte Susannens * erhellet. Nach der Zmückkunftarrs der Gefangenschaft machte diese Zunft allein die ganzeNation aus, welche die Macht hatte, sich ihre Oberteilen,Vorsteher, Feldherren zu wählen; denn die Leviten, dieBenjamiten, und die wenigen Israeliten, welche sich mitdenen aus der Zunft Juda vereinigten , wurden alle unterdem Namen: Juden, vermenget. Endlich die asmonischenoder macchabaischen Führer, welche die Natron unter devKriegen, und nach den Kriegen wider die Könige Syriens re-gierten , wurden allezeit von dem Volke sechsten erwählet, wel-ches dortmals ein wahres Gemeinwesen ausmachte. Dießliegt augenscheinlich am Tage durch die Briefe der Könige Sy-riens und der Römer an die Juden, und durch die Brieseder Juden an die Könige Syriens, und an die Römer. DerJuden ihre an diese Mächte lauten allezeit im Namen des jü,dischen Volkes, und ihres Feldherrn oder hohen Priesters: **Iuäas Nncc!nrI)XU8, <L xox>ulu8 ^uäseorum. - ^onLtkas1ummu8 8acer6os, A Zens Iu^Lorum. Die Briefe derMächte an die Juden drücken das nämliche aus: *** Lenesit Lom 3 M 8 , öc Zenti ^ntZXorum. - kex DemetriusZenti ^uäseorum. - Kex^ntiockusLenatui ^uä-eorum.
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* Daniel. XIII. ** r. Macch. VHI. und XII.
Ebend. VIH. und X. — 2. Macch. Xl.
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