e§8 Weissagungen.
Die Inden erhielten sich in diesem Stande bis zu den Vtt< fliändrungen, die Herodes auf den Thron brachten. ßi
Es ist dann gewiß, daß die gesetzgebende Gewalt und pMacht von der Zunft Juda nicht genommen worden ist, bis Ndie Zeit der Geburt Jesu Christi herannahere: Non autere- Btur doeptrum; —non clesiLiet krinccps, 6oneü6cc.
z. Eine kurze Zeit vor der Geburt Jesu Christi ist diese inGewalt und Macht von den Juden genommen worden. im* Sie wurden den Römern dienstbar, die ihnen Schatzungen si!
auflegten, die ihnen das Recht nahmen zum Tode zu verur, N«heilen, die ihnen aus den Fürsten des Geschlechts Herodes, «
der ein Jdumäer war, fremde Gebiether gaben. Dann war l«es wohl Zeit, daß, nach der Weissagung Jakobs, der MeS,stas kommen sollte; und dort kam wirklich Jesus Christus auf ^die Welt. ^
4. Bey allen alten Rabbinern, und in allen Lehrbüchern, lidie bey den Juden immer in Ehren gehalten sind, wie der daTalmud und der Targum, wird diese Weissagung aufdie ftgleiche Weise erkläret, wie wir sie erklären; und alle Ausle« stgungen, welche die neuern Rabbiner davon haben machen wol,len, um sich gegen die Christen zu vertheidigen, sind äugen» b
fcheinlich ohne Grund; sie rhun dem Texte Zwang an, und ^
stimmen keineswegs mir unsrer ersten Anmerkung Überei»,welche so natürlich ist, und welche wesentlich wird.
Es haben sich auch die Rabbiner entschlossen, um dieBeschwerniß aufzuheben, die Zeit von der Ankunft des MeS- r
siaS r
' Josephs Alterth. 14. B. ^
Talmuds Das Buch, welches die bürgerlichen und geistlichen Gesetze,
nebst den Gebräuchen der Juden, in sich begreift. 1
Targum^ Die chaldäische Uebersetzung des alten Testaments bey den
Juden.
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