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Ursprung des Bösen.
Antwort.
Noch einmal: Man unterscheide das allgemeine Grund,wesen von dem Privatwesen. Diese Unterscheidung lösetalle Beschwrrmß auf. Es ist bewiesen worden, daß Gottden Menschen die Freyheit nicht hat nehmen müssen. Es istbewiesen worden, daß Gott den Menschen allen Beystandund alle nöthige Mittel hat an die Hand geben müssen, umsie tugendhaft zu machen, und daß er sie ihnen wirklich andie Hand giebt. Sie können diese Mittel gebrauchen, undkönnen sie versäumen. Der gme Gebrauch machet sie rügend,hast; aber dieser Gebrauch hängt von ihrer Freyheit ab.
Vierter Einwurf.
* „ Laktanz, der Kirchenvater, läßt in seinem drey.„ zehnten Kapitel vom Zorne Gottes Epikuren also reden:„ Entweder will Gott das Böse von dieser Welt nehmen,„ und kann es nicht; oder er kann es, und will es nicht;„ oder er kann es nicht, und will es nicht; oder endlich, er„ kann es, und will es auch. Will er es, und kann es„ nicht, so ists Unvermögen; und dieses ist der Naim Got>„ tes zuwider: kann er es, und will es nicht,' so ists Bös,«, art; und dieses ist der Natur Gottes nicht weniger zu,„ wider: wen» er es weder will, noch kann, so ist es zu»„ gleich Bösart, und Unvermögen: wenn ers will, und,, kann, — welches aus diesen Mrrteln allein Gotte zu,„ steht, — wo kömmt dann das Böse auf Erden her?
„ Der Schluß ist dringend. Es antwortet auch Lak>„ tanz schlecht genug darauf, da er saget, Gott wolle das„ Böse; aber er Habe uns die Weisheit gegeben, mit wel,„ cher man das Gute erlanget. Mau muß gestehen, daß
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- Phil. Händler.