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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
684
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684 Ursprung des Bösen,

möchten: er gab ihnen sein Gesetz, die Vernunft, das Gewis,sen, die Gnaden, u. s. w. Dem Freydenker scheint nur eineWohlrhat zu viel: die Freyheit; ein Joch zu viel: das Ge«setz; eine Pflicht zuviel: die Pflicht seine Leidenschaften zubändigen. In den Einwendungen vom Wohlrhärec, umkerscheide man allezeit das allgemeine Grundwesen, und das er-schaffene Wesen: wir haben die Ursache davon schon angegeben.

Vierte Fortsetzung des Einwurfs.

* Man kann nicht begreifen, daß eine Wehlthätige Namr ein vorzügliches Geschenk mache, ohne dabey das Verlangen zu haben, die Glückseligkeit derjenigen, denen sie es machet, merklicher zu befördern; und folglich muß fie es also anstellen, daß diese ihren Vortheil daraus zie, hen, und sie muß verhindern, daß sie dabey ihren Scha- den, oder ihren gänzlichen Untergang finden. Und giebt es kein ander Mittel, dieß zu verhindern, als da sie ihr Geschenk wiederruft, so muß sie es wrederrufrn,,.

Antwort.

Unser Scheingründler vermenget immer das allgemeineGrundwesen mit dem Privatwesen. Das allgemeine Grund-wesen, das von einer unendlichen Weisheit beleuchtet ist,Hat Absichten, welche zur Glückseligkeit eines jeden Privat-menschen abzielen. Wenn ein Privatmensch durch den Mis>brauch seiner Freyheit, diesen Absichten nicht entspricht, kannman die Schuld davon nicht auf das allgemeine Grundwe-sen schieben. Das Privatwrsen ist durch Gesetze gebunden,von denen es nicht abweichen darf. Also müssen ein Vater,

eine Mutter, ein Wohlthäter sich an die Gesetze ihres Schör

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