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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
683
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Ursprung des Bösen. 68 z

Zweyte Fortsetzung des Einwurfs.

* Es steht einem Wohlthäter wesentlich zu, keine Gnaden zu ertheilen, wenn er weiß, man würde sie also misbrauchen, daß sie demjenigen, der sie empfienge, nur zu seinem Untergange dienen würden.

Antwort.

Also müßte man nach unserm Sophisten auch sagen,Gott Habs übel gechan, daß er den Menschen Augen gege,Heu Hat, weil es einige giebt, welche unzüchtige Blicke schie,ßen lassen; daß er den Weinstock wachsen läßt, weil es ei,nige giebt, die sich berauschen; daß er das Feuer erschaffenha?, weil es Mordbrenner giebt. Fürwahr, ist es erlaubet,also zu schließen? Gott, als die allgemeine und unendlichweift Grundursache, will, daß es in der Welt ein sittlrchesGute gebe, weil das sittliche Gute die schönste Zierde davonausmachet. Das sittliche Gute sehet nothwendig die Frey,heit voraus. Aber Bayle will weder diese, noch jeneshaben.

Dritte Fortsetzung des Einwurfs.

Es steht einem Wohlthäter wesentlich zu, nichts zu sparen, damit seine Wohlkhaten die Person glückselig,, machen, die er damit beschenket. Wenn er ihr die Wis, senschaft ertheilen könnte, die Wohlthaten gut zu gebrau, chen, und wenn er ihr diese verweigerte, so würde er die Eigenschaft eines Wohlthärsrs schlecht behaupten .

Antwort.

Gott hat den Menschen alles gegeben, was nothwendigwar, damit sie durch seine Wohlthaten glückselig werden

möchten:

* Ebend.

" Eben-.