szr Ursprung -es Bösen.
„ wäre, daß sie dort ihr Iungferkränzchen verlieren sollten.
„ Und jede Mutter, die gewiß wüßte, daß dieses unfehlbar '„ geschehen sollte, und sie dennoch auf den Baal gehen ließe, ,,
„ würde sich zuin wenigsten den billigen Tadel zuziehen, daß «s
„ sie weder ihre Töchter, noch die Keuschheit geliebet habe, „ß„ Sie möchte vergebens sagen, sie hätte dir Freyheit ihrer„ Töchter nicht verletzen wollen: man würde ihr antworten,
,, diese Nachsicht sey sehr übel verstanden gewesen, und sie ^„ hätte besser gekhan, wenn sie ihre Töchter unter ihrem Ge« ^„ sichte behalten, als ihnen ein solches Vorrecht der Freyheit irij
„ also zur Unzeit gegeben hätte. Dieß giebt uns die Vec, st >
„ messenheit derjenigen zu erkennen, welche uns die Nach» V!
„ sicht, die Gort für Len fceyen Willen des Menschen gehabt ^
„ haben soll, zum Grunde angeben,,. H
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Antwort.
Dieser unanständige Vergleich, der an mehrern Stellen E«
wiederholet wird, schien allen christlichen Gemeinen anstößig, ^
sobald das Lexikon ans Licht gekommen war. Bayle, um W
sich zu rechtfertigen, genüget sich, in seiner Erläuterung vonden Manichäern zu sagen, wenn er diesen Vergleich nichtangeführet hätte, so würde er den Streit vom Ursprünge desBösen, als Geschichteschreiber, schlecht beschrieben, und die "!Gründe von beyden Theilen ungetreu erzählet haben. Also ''"spottet er seiner Leser, die nicht wohl belehret sind. Wir ^haben den Einwurf, der aus der Vergleichung eines Va»ters gezogen ist, schon beantwortet. Hier hat es die näm» "siche Beschaffenheit: man darf nur die gleiche Antwort hieranwenden»
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