Druckschrift 
2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
681
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Ursprung des Bösen. bru

z. Man fasset nicht, fährt er fort, daß man ihm die,sts Vorrecht aus einer Wirkung der Güte und aus Liebeder Heiligkeit habe lassen können. Aber jede der göttli,chm Vollkommenheiten hat ihren Gegenstand. Der Gegen,stund der Güte ist, Gutes zu thun; der Heiligkeit, die Ord,nung und die Tugend zu handhaben; der Weisheit, alleszu Absichten, die Gottes würdig sind, zu wirken und zuordnen. Nun, keine dieser Vollkommenheiten widerstrebetder andern. Güte, Weisheit, Heiligkeit, Gerechtigkeit,alles steht in Gotte beysammen. Die Weisheit des Men,schen erfodert, daß er sich die Wohlthaten des Herrn dankbarzu Nutzen mache, und nach seinen Gesetzen lebe.

4. Jene, die sagen, es habe freye Wesen geben müssen,spnchr er ferner, damit Gott mit einer willkührlichen Lie-be geliebet werden möchte, fühlen schon in ihrem Gewis-sen, daß diese Hypothese der Vernunft kein Genügen schaf,fet. Das Gewissen saget uns, diese Hypothese sey höchstvernünft-g; sie misfalle nur den Leidenschaften, und setzedie Freysenker äußerst in Unruhe.

Es war keineswegs nothwendig, den freyen wil»len ;n erhalten. Endlich leget unser Mann die Masse ab.Er entdecket seinen verdammlichen und schwärmerischen Ge,danken , Gott Habe sehr übel gethan, daß er uns die Frey,heit gab.

Fortsetzung des ELnwmfs.

*Es ist keine gute Mutter, welche, nachdem sieih, ren Töchtern erlaubet hätte, auf den Baal zu gehen, diese Erlaubniß nicht wiederrufen würde, wenn sie versichert

wäre,

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