67 -
iltz
kki
dl
L>
Hk
Ä!
zs)
Ursprung des Bösen.
Dritter Emwurf.
* „ Jene, die sagen, Gott habe die Sünde gestattet,„ weil er sie nicht hätte verhindern können, ohne den freyen„ Willen zu verlchen, den er dem Menschen gegeben Hane,„ und der das schönste Geschenk war , das er ihm gab;„ die sehen sich vielen Schwierigkeiten aus. Der Grund,„ den sie angebsn, ist schön ; aber man kann ihn durch„ Gründe bestreiten, welche allen Menschen begreiflicher, und,, auf den Gesunden Verstand und die Begriffe von der Ord,„ nung besser gegründet sind. — Der freyr Willen des„ Menschen, den man ihm in Umständen, wo er ihn zu„ seinem Untergange gebrauchen sollte, ganz und unversehrt„ ließ, ist kein gutes Geschenk gewesen. Niemals werden„ wir fassen, daß man ihm dieses Vorrecht, aus einer Wirr„ kung der Güte und aus Liebe der Heiligkeit, habe lassen„ können. Jene, die sagen, es habe freye Geschöpfe geben„ müssen, damit Gott mit einer willkürlichen Liebe geliebet„ werden möchte, fühlen schon in ihrem Gewissen, daß diese„ Hypothese der Vernunft nicht Genügen schaffet. Denn,„ wenn man vorsieht, daß diese freyen Wesen die Liebe„ Gottes nicht erwählen werden, so sieht man, daß der„ Endzweck, den man sich vorgeseßt Hätte, verschwindet,„ und daß es also keineswegs nochwendig ist, den freyen„ Willen zu erhalten,,.
Antwort.
V Ehe wir Baylen unmittelbar antworten, fragen wir ihn:
^ Welche aus rwoen Wetten wäre vollkommener, für die Wsisr
heit
* Artikel: Paulicianck, Note 60. Zeit.
? Uu 4