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Ursprung des Bösen. 677
und im Systeme der Manichäer die anstößigstenUngereimt»heitenankreffen.
Fortsetzung des Einwurfs.
* „ Wenn der Mensch das Werk eines einzigen. höchst„ gütigen, höchst heiligen, höchst mächtigen Grundwesens„ ist, kann er den Krankheiten, der Kälte, der Hitze, dem„ Hunger, dem Durste, dem Schmerzen, demVerdntße„ unterworfen seyn? kann er so viele Laster begehen ? Kan»„ die höchste Heiligkeit ein sündhaftes Geschöpf Hervorbrim„ gen? Kann die höchste Güte ein unglückseliges Geschöpf„ erzeugen? Wird nicht die höchste Macht, mit einer unend,„ lichen Güte verbunden, ihr Werk mit Gutem beschenken,„ und alles entfernen, was dasselbe verletzen, oder ihm vev«„ drießlich fallen könnte,, ? «
Antwort.
Nichts von all diesem machet nur einen Schatten vonEinwurse gegen die Einheit des Grundwesens aus. DieHitze, die Kälte, der Hunger, der Durst sind dem sittlichenGuten nicht zuwider; sie können sogar ein Vieles beytragen,die Tugend, die Herzhaftigkeit, die Liebe zur Wahrheit, zurGerechtigkeit, zur Ehrlichkeit sichtbar zu machen. Die bö,sen Neigungen sind nicht eigentlich die Natur des Menschen.Wenn sich einige in ihm befinden, so kommen sie allezeit vonzufälligen Ursachen her, welche Folgen des Zustands einesGeschöpfes sind, das nothwendiger Weise beschränket undendlich ist, und welche noch zur Glorie und zum Verdienstedes Menschen gereichen können, da sie durch die Vernunft,
die
' Artik. Manichäer, Note
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