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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
676
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676 Ursprung des Bösen.

Also beweisen uns die Begriffe von der Ordnung, nachBaylen, augenscheinlich die Einheit Gottes und eines ejnzi,gen Grundwesens; und nach eben demselben Bayle, ist dmBegriffen von der Ordnung viel angemessener, was man fürdas System zweyrr Grundwesen saget. Nach ihm, machetder Gegensatz zwischen den erschaffenen Wesen nicht einenhalben Einwurf gegen die Einheit Gottesaus; und wiedernach ihm, ist es unmöglich, wenn man ein einziges Grund«wesen annimmt, von diesem Gegensätze die Ursache zu sinom.

Aber, nachdem man diese vortreffliche Uebereinsirmmungin den Gedanken Baylens bemerket hat, frage man ihn noch,mit welchem Grunde die Manichäer zwey Grundwesen an«nehmen; so wird er gestehen, daß sie keinen Grund n priorihaben. Man frage ihn, ob eine Erklärung der außeror«dentlichen Naturerscheinungen, die sich aufkeinen Grundsatzsteuret, recht philosophisch und genüglich sey; so wird er sa«gen müssen, daß sie es keines Wegs ist. Man frage ihnendlich, ob man wegen der Beschwerniß, die man fühlenmöchte, etliche Naturerscheinungen zu erklären, die sicherstenund deutlichsten Grundsätze verwerfen solle; so wird ermit Nein antworten müssen. Gleichwohl will er eben dieseUngereimtheiten durch die Vertheidigung des Mamchäis,mus bestätigen.

Die Beschwernisse, die man bey der Erklärung derNaturerscheinungen antrifft, beweisen die engen Schrankender menschlichen Vernunft. Sie beweisen nicht, daß diesedurchaus unauflöslich und unbegreiflich seyn. Aber nichtswird aus eben diesem Grunde sicherer verdammet, als daßman die deutlichsten und gewissesten Grundsätze verwerfen

sollte. Wir werden in unfern Systemen Beschwernisse,

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