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Ursprung des Bösen. 675
„ auflöslich, sondern sogar unbegreiflich: und alles, was„ man gegen die Gründe einmenbet, warum dieses Wesen„ das Böse gestattet habe, ist den natürlichen Einsichten„ und den Begriffen von der Ordnung angemessener, als eben„ diese Gründe sechsten sind „.
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Antwort.
Bayle selber soll auf diesen erschrecklichen Einwurf ant-worten ; und daraus wird man von der Redlichkeit und derGründlichkeit seiner Vernunftschlüsse urrheilen können.
* „Die sichersten und deutlichsten Begriffe von der Ord,„ nung geben uns zu verstehen, daß ein Wesen, welches aus„ sich selbst besteht, welches nochwendig und ewig ist, auch,, einzig, unendlich, allmächtig, und mit Vollkommenheiten„ von jeder Art begabet seyn müsse. Da man also diese,, Begriffe zu Rarhe zieht, findet man nichts ungereimter,„ als die Hypothese von zweyen Grundwesen. — Wenn uns„ die Manichäer einwenden, weil man in der Welt mch-„ rere Dinge sieht, die sich einander zuwider sind, müsse es„ nochwendig zwey Grundwesen geben; so klingts erbärmlich.„ Der Gegensatz zwischen diesem Wesen, möchte er auch„ durch das, was man Verschiedenheit, Unordnung, Ver,„ Wirrung der Natur nennt, immer so sehr vergrößert wer,,, den, könnte nicht einen halben Einwurf gegen die Einheit„ Gottes ausmachen. Man giebt von allen diesen Dingen„ Rechenschaft, entweder durch die verschiedenen Kräfte,„ die Gott den Körpern gegeben hat, oder durch den Zusam,„ menfluß gelegenheitlicher verständiger Ursachen, nach denen„ es ihm gefallen hat sich zu richten,,«
Also
V Artik. Manichäer, Note!W°
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