, Ursprung des Bösen. s?r
„ hätte er die Sünde seines Geschöpfes verhindern sollen.„ Denn die Begriffe der Ordnung gestatten nicht, daß ein„ unendlich gütiges und heiliges Grundwesen, welches die„ Entstehung des sittlichen Bösen verhindern kann, dasselbe„ nicht verhindere; besonders, wenn es sieht, daß es verbun,„ den seyn werde, dafern es das Böse gestattet, sein eigenes„ Geschöpf mit Strafen zu beladen,,.
Antwort.
Die Begriffe der Ordnung verlangen, daß ein unendlichheiliges Grundwesen die Sünde lediglich verbreche, und daßi rin unendlich gütiges Grundwesen alle Hülfsmiktel, und diemächtigsten Beweggründe an die Hand bieche, um die Sün«de vermeiden zu helfen, und daß es die Strafen bekannt ma,che, die nachmals die Züchtigung der Sünde seyn werden.Aber, da dieses unendlich gütige und heilige Grundwesen zu<gleich unendlich weis und gerecht ist, verlangen auch ebendieselben Begriffe der Ordnung, daß seine Weisheit die fteyenGeschöpfe ihrer Freyheit sich gebrauche», lasse, und daß seineGerechtigkeit dieselbigen strafe, welche sie misbrauchen.
Zweite Fortsetzung des Einwurfs.
* ,, Wenn eine so beschränkte Güte, wie die Güte der„ Väter ist, nothwendig erfodert, daß sie, so viel ihnen„ möglich ist, den bösen Gebrauch verhindern, den ihre„ Kinder mit den Gütern, die sie ihnen geben, machen könne,, ten; so wird mit weit stärkerm Grunde eine unendliche und„ allmächtige Güte die bösen Wirkungen ihrer Geschenke ver»„ hindern r sie wird den Menschen zum sittlichen Guten an,' „ treiben, wie sie ihn zum physischen Guten angetrieben hat.
An,
' Lbrnd.