ess Ursprung-es Böse«.
. ten des Gefühles und der ^Empfindung erkennen, welche m ^Len pur geistigen Wesen nicht Statt haben, und nicht Stau ^haben können. Also ist der Mensch aus seiner Natur gleich» ^sam ein Mittelding zwischen den puren Geistern, und den ^Thieren; er ist weit geringer als jene, und weit erhabner, ^als diese sind: und in dieser sonderbaren Vereinbarung und ^ §Verbindniß ist nichts, das nicht im physischen Verstände gut, ^nichts, das in sich selbsten schlecht wäre, oder, das man nicht ff»in einem gleichgültigen Stande betrachten könnte, weil er ^der freye Mensch zum Guten oder zum Bösen gebrauchenkann. ch
Weil aber die Kenntnisse des Menschen beschränket sind,und weil der Eindruck, welchen die Dinge aufdie Sinne wirr ^ ^ken, bald nützlich, und nicht angenehm, und bald schädlich, Alaber nicht unangenehm sind; so folget daraus, daß er man» Mchesmal in Jrrthum verfallen, und eine schlechte Wahl tref,fen kann: es folget daraus, daß er zuweilen, durch den Ein»druck, der auf die Sinne gemacht wird, lebhafter gerühretrverden kann, als durch das, was ihm die Vernunft und das zinnere Gesetz vorstellet: es folget daraus, daß er vieleicht ^
nicht allemal auf alle Beweggründe genug Acht hat, welche ^
ihn an jenes, was gerecht, anständig, tugendsam ist, heftensollten. »ij
Ob er gleich vollkommen ftey ist, so kann er doch, ausFehlbarkeit der Natur eine schlechte Wahl treffen, seine Frey, Kheit misbrauchen, und folglich sündigen: und alsdann siehtman, daß der wahre Ursprung des Bösen nur der böse Ge» ^brauch ist, welchen der Mensch mit seinem fteyen Willen ^«nd mit seinen Seelenkräften machet. ^
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