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Ursprung -es Bösen. 6z-
Erde, mit allen Aerzen, die sie enthält, mit allen Gewachsen,womit sie bedecket ist, mit allen Thieren, die sie ernähret, mitallen verschiedenen Gattungen der Organisation, welche dieFolgen davon sind, bringt uns von der schöpftischen Machtden höchsten Begriff bey. Weil aber alle diese Wesen vonverschiedenen Gattungen sind, müssen einige mehr oder wenigervollkommen, als die andern, seyn; weil alle diese Wesenendlich nkid beschränket sind, müssen sie auch in ihrer Voll-kommenheit endlich und beschränket seyn. Gleichwohl habenjede, was ihnen, in Absicht auf den Endzweck, wozu sie er«schaffen worden sind, nvchwendig ist. Man darf also nichtzweifeln, daß Gott Wesen von verschiedenen Gammgen, ,und mir verschiedenen Graden der Vollkommenheit habe er-schaffen können ; und diese Verschiedenheit kann den Begriffnicht verletzen, den wir von der Macht oder Weisheit desSchöpfers haben sollen.
Zweyte Frage. Hat Gott freye verständige we,sen erschaffen können?
Antwort. Die Freyheit ist die Macht, welche einverständiges Wesen hat, eine Sache nach seiner Wahl zuthun, oder nicht zu khun. M»m merket wohl, daß diese Ei,genschaft eine wahre Vollkommenheit ist. Sie ist für dieverständigen Wesen gleichsam wesentlich und nothwendig:denn, da sie die verschiedenen Arten der Güter, und die Mit,tel, dieselben zu erlangen, erkennen; müssen sie auch dieMacht haben, diese Mittel zu wählen und zu gebrauchen:sonst wären die Erkenntniß und die Beurtheilung für sie .ziemlich unnützlich. Verständige Wesen ohne Freyheitkönnte man nur für bewegliche Maschinen halten, die eitelleidend wären7 Dann hätten weder Tugenden, noch Ver,
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