6s6 Ursprung des Bösen.
Man muß über gewisse Dinge niemals streiten. Und
eben über dieselben Dinge streitet er selbst mit der «„begreif,lichsten Wurh und Harsinnigkeit. Man könnte mehr alszweyhundert Seiten in seinem Lexikon von diesen einzigenMaterien zählen.
Man muß sich dem Ansehen Gottes unterwerfen,und die Geheimnisse glauben, wenn sie immer so unbe-greiflich wären, und unsrer Vernunft immer so unmög.lich scheinen möchten. Reue Schelmerey! Die Uruerrver«fung auf das Ansehen Gottes ist weder blind, noch dumm.Unser Gehorsam ist der Vernunft selbst?» gleichförmig:* Kationsbils oiileguium veürum. Die Vernunft be»weist uns die Nothwendigkeit und die Pflicht, zu glauben.Die Verweigerung des Glaubens wäre dann von der Ver,musst selber verdammet. Aber unter den Dingen, welchewir zu glauben verpflichtet ßnd, giebt es einige, die aus ihmRamr über den Bezirk und das Vermögen unsrer Vernunftunendlich erhaben sind. Die Geheimnisse bleiben allezeitGeheimnisse: diese sind der Gegenstand des Glaubens. Aberdie Offenbarung ist augenscheinlich bewiesen : diese ist derWeg zum Glauben, das Licht und die Stühe der Vernunft.
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Man muß aber Herrn Clarke selbst über diesen Stoffvernehmen. Nachdem er, weitläufiger als wir, diese Stelleaus Baylen angeführet hat, giebt er ihm folgende Antwort ^
daraus: ** „ Fürwahr, diese Sprache ist sehr anstößig und ^
„ sehr unvernünftig im Munde des Herrn Bayle, nachdem er §«,
„ die Grundsätze und Aussprüche, die er der Schrift zueig« h„ net, so oft gebrauchet Har, um den Handel der Manir
„chäer ^
- Röm. XU.
" vertheid. her Nelig. 5. Band»