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Ursprung des Bösen. 6s z
gen, die ihre Nation empfangen hatte, verworfen wordenfind, und an der Gnade des Evangeliums nicht Theil gehabthaben; und da er anderseits von den Heyden spricht, die derGnade mitgewirket haben, und Kinder Gottes geworden sind,ruft er darüber aus : *<!> Abgrund der Schätze verweis,heit und Wissenschaft Gottes ! wie unbegreiflich sindseine Urtheile, und wie unerforschlich seine Wege! Unddaraus schließt Bayle, ^ daß das unbeschränkte RechtGottes über alle Geschöpfe der einzige Grund sey, womitder heilige Paul die Beschwernisse der Vorbestimmung habebeantworten können. Und dennoch wird in demselben ganzenKapitel von nichts geredet, als von der Geduld Gottes, wo,mit er den unlcnksamen Juden begegnet, von seiner Barm,Herzigkeit, da er die Heyden zum Glauben beruft, und vonseinen Verheißungen gegen beyde Geschlechter. Es steht keinWort von der Vorbestimmung darinnen.
Endlich wirft er die schreckbarsten Einwendungen vomUrsprünge des Bösen auf, und giebt nicht die mindeste Ant,wort darauf: denn, saget er frostig, ^ jH weiß keineAntwort; und die evangelischen Geheimnisse haben dieEigenschaft, daß sie Einwendungen unterworfen sind,welche die natürliche Einsicht nicht ausklären kann.Aber wir wollen im fünften Artikel zeigen, daß die Beschwer-nisse, die er als unauflöslich angiebt, nur für jene unauflöslichfind, welche kein ander Licht haben, als die Unwissenheit,die Unredlichkeit, die Gottlosigkeit, und welche einen Fang,schluß von einem richtigen und gutgegründeten Vernunft,schlusse nicht zu unterscheiden wissen.
q. Um
* Rim. XI.
" Erklärung von den Manich. '** Ebmd-