es2 Ursprung des Bösen.
z. Um die Sache noch immer mehr zu verwirren, undiinmer mehr Dunkelheit im Verstände auszubreiten, nns-brauchet er die Schrift auf die himmelschreyendste Weise;ec trägt die übertriebensten Meynungen etlicher Gvttesgclehr,ten, sie mögen Katholiken oder Protestanten seyn, als sichereAussprüche vor; er betreibt mir aller erdenklichen Stärke dieSchwierigkeiten weiter, giebt niemals eine Antwort darauf,und läßt da den unerfahrnen Leser stecken, welcher sich beyeinem solchen Schlußmacher armselig der Verführung aus»sehet, wenn er nichr genug Wissenschaft oder Einsicht besitzt,um sich davor zu bewahren, oder zu vertheidigen.
Also, weil Gm im Jsaias sagst: * So viel die Him-mel über die Erde erhaben sind, eben so viel sind meineWege über eure Wege, und meine Gedanken über eureGedanken erhaben; schließt Bayle ** daraus, daß wirvon dem Betragen Gottes nichts begreifen, und nichts be»greifen können. Aber seine Unendlichkeit, und der Misbrauch,den er von der göttlichen Schrift machet, werden sonnenklaram Tage liegen, wenn man auf dieß ganze fünsund fünf»zigste Kapitel die Augen wirft, wo Gott nur von der Größeseiner Erbärmnisse, seiner Güte, seiner Liebe gegen seine Ge-schöpfe redet, und wo er uns saget, um uns den höchstenBegriff davon zu geben, daß diese göttlichen Vollkommen-heiten über unsre Denkensart so weit, als die Himmel überdie Erde, erhaben sind.
Da der heilige Paul einerseits von den Juden redet,welche wegen ihrer Sünden- und unerachtet der Verheißun-gen,
W
' Jsai. bV.
Artikel: Paulictaner, NoteMl Sc>. Seit.