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2 (1777) M - Z
Entstehung
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649
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Ursprung des Bösen. S4-

Gewohnheit gewaltig und gleichsam unverbesserlich ist, be<greift er wohl, daß dieses eine ganz physische Wirkung desöfter» Misbrauchs seiner Freyheu ist. Es ist also falsch, daßder Mensch von zweyen entgegengesetzten Grundwesen bewegetund geleitet werde. Er ist dann das Werk zweyer Grund,wesen nicht; und seine eigene Erfahrung beweist ihm, daß diemanichäischeHypothese die ausschweifendsteUngereimtheit sey.

Unterdessen waget es Bayle, den man für den aklerober.sten Führer der Ungläubigen halten darf, diese ungereimteHypothese als das Mittel vorzustellen, welches die Schwierig,feiten, die man vom Ursprünge des Bösen auftverfen kann,zum glücklichsten austöset. Aber diese Ungereimtheiten werdennoch merklicher werden, wenn man die unbegreiflichen Jrrwe,ge sieht, worauf er selbst verfällt, da er sich Mühe giebt, denManichäismus zu vertheidigen; und dieses wollen wir imfolgenden Artikel vor die Augen legen.

Zweyter Artikel.

Untersuchung der Verteidigung des Manichäismus von

Baylen.

HsNan kann ohne Widerwillen und Erstaunen nicht sehen,^ ^ wie hitzig und eigensinnisch Bayle für dieVertheidigungdes Manichäismus sich ereifert, was er sich für große Mühegiebt, was für Ränke, Umschweife, und Kunstgriffe er an,wendet, um denselben zu erheben, und dadurch Religion, Of-fenbarung, Sittenlehre, und alles umzustürzen, was immerin der Gesellschaft ehrwürdig, heilig , und norhwendig ist.Aber es ist nicht weniger wunderbar, daß dieser Mann, mitallen seinem Witze, seinem Scharfsinne, und aller Klügelungseiner Vernunftlehre, in die Handgreiflichsten Widersprüche, in

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