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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
627
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^ Vorrrrtheile. - 627

s,^ er gebe ihm die Schlüssel zum himmlischen Reiche, und alles^ was er auf der Erde entscheiden werde, solle auch in dem Hin»^ mel unfehlbar gurgeheißen seyn; weil der heilige Geist selb-^ sten, wie der heiiige Paul berichtet, die Bischöfe eingesehet^ ^ hat, um die Kirche zu regieren. Ist cs dann ein Vormtheikbry den Christen, wenn sie behaupten, daß man der Kirche,^ ihrem Oberhaupts, und den ersten Hirten Ehrerbierhuug, Um^ terthänigkeit, und Gehorsam schuldig sey?

^ Der Philosoph.

itztz In allen diesen Dingen ist kein Vorurtheil; aber alle>i>k, diese Dinge haben eine unzählbare Menge Vorurtheile hervor,gebracht, welche die Lauterkeit der Religion verderben, undsie verunehre». Und auf wie mancherley Arten haben nichtlistige Pfaffen und eigennühliche Möllche Len Pöbel,durch unrerschobne WunLcrrhalen , durch falsche Reliquien,durch unsinnige und lächerliche Andachrübungen, hintcrgan,^ gen? Mit wie vielen Vsrmrhcilen unterhalten, und täuschensie das Volk noch alle Tage?

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Der Christ.

.. Was Sie den Pfaffen und Mönchen zur Last bringen,wird bald widerleget seyn. Heut zu Tage werden unterE' den Geistlichen jene gefürchtet, die mit einer Gewalt bekleidet^ sind, und in ansehnlichen Würden stehen; jene, die reichePfründen haben, werden beneidet, und mit Misgunst ange-F sehen; die übrigen, wie die Mönche sind, werden verachtet:^ alle sind ohne Wehre. Wie leicht kann man sie angreifen!^ Es heißt: die Pfaffen und die Mönche sind listig undD eigennühlich. Ey, mein Herr! wie sehr ist heut zu Tage

zj- diese Mode bry Len Layen emgeschlichen! Was dis Geist!»

^ chen mid die Mönche im Kleinen, und sehr im Kleinen thun,> Rr 2 od',o