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2 (1777) M - Z
Entstehung
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601
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Vernunft. 6oi

der Untersuchung der Wahrheit der Vernunft im Wege sie,hen können: und in dem Betragen und den Vernunftschlüs,scn jener, die wider die Religion schreiben, reden, und klargen, erkennt man leicht die Richtigkeit dieser Beschreibung.

Es ist dann sonnenklar: i. daß man in der Erforschungund Untersuchurig der Wahrheit nicht sicher zu Werke gehenkann, wenn man es nicht mit einer redlichen Vernunft thut,welche fähig ist, alle Hindernisse auf die Seite zu räumen,die ihr aufstoßen möchten.

2. Daß diese Hindernisse vornehmlich in der Widersetzungder Leidenschaften bestehen; der Leidenschaften, die CiceroTriebe und Bewegungen der Seele heißt, welche der redlichenVernunft widerstreben.

z. Daß es den Feinden der Religion nicht artig läßt,wenn sie sich für die Beschützer der Vernunft aufwerfen,und die Christen beschuldigen, daß sie die Vernunft beschim,pfen und vernichten. Es ist leicht zu schließen, wer aus Hey-den , sie oder die Christen, dem Lichte der redlichen Verrnunft getreuer folge.

Dritter Satz. '

In der Erforschung und Untersuchung der Wahrheitmuß man den Vernunftschluß von der Vernunft, wohl unterscheiden.

Ich glaube, daß Jedermann jenen Spruch des ehrlichenalten <vrgon im Lustspiele der gelehrten Weiber kennet:

Mein Haus, bis auf den Knecht, will philosophisch schließen.So wird noch die Vernunft, den Schlüssen weichen müssen!

P p s

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