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Verfolgungen. 587
Die berufene Körnginn vor, Englands, Elisabeth, hatdieKacholischen so sehr gehasset, als Julian das Christen,thum hastete; und sie verfolgte, wie Julian. Lamden,der Geschichteschreiber dieser Königin», und der weise Schrift»geller / Herr Hume/ erzählen die grausamen Gesehe, die siewider die Katholiken machte. Es starb eine große Mengevon ihnen in den Peinen und in den Martern, wozu siedieselben verurtheilen ließ.
Unterdessen vernehme man Voltaire». Er, der Ma-rien von Englande, welche die katholische Religion hattewieder einführen wollen, als eine verdrießliche und stille Ty-rann«,n schildert, leget der Weisheit Elifabethens, welchealles angewendel hat, um sie zu vertilgen, die größesienLobsprüche bcy. „* Niemand,,, saget er, „wurde verfol-„ get, weil er katholisch war. Aber jene, die aus Grund-„ säßen des Gewissens den Staat zerrütten wollten , rvttr«„ den scharf gestrafet. Es ist sicher, daß Elisabeth gegen„ die Katholiken ihres Königreichs nicht blutdürstig war,„ wie Marie gegen die Protestanten gewesen ist „.
O unvergleichlicher Voltaire! Es ist sicher, daß Ihnen,weder in der Kühnheit Verleimümngen auszusireuen, nochin dem Eifer wider die Wahrheit zu streiten, jemals Linergleich gekoMinen ist.
Die christliche Religion hatte länger als ein Jahrhundertin Iapon zum schönsten geblühet. Diese schöne Christen,heit wurde durch die Verfolgung vertilget, welche der Haßder Bonzen im Anfänge erreget hatte; und die Eifersuchtder Holländer gegen die portugäsischen Kausieute brachte sienachmals zum Ausbruche.
Aber
* Mgem. Geschicht.