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2 (1777) M - Z
Entstehung
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585
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allgemeinen Geschichte war es Vorbehalten , das gräulichsteund anstößigste Verfahren in dieser Art aufzuweisen.

* Redet dieser Schriftsteller von den entschlichen Verfol-gungen, welche die christliche Kirche während der ersten dreyenJahrhunderte erfuhr; so finden Nero, Domitian, Maxi-min, Decius, Diokletian, jene Scheusale der Grausamkeitund des Schwäringeistes, an ihm den eifrigsten Sachtval,ter, der sie verrheidiget, rechtfertiget, ihnen noch die schmäurchelhafteften Lobspcüche beymißt. Ec stellet einen Diokletianfür einen der größesten Männer, die jemals gelebet haben,für einen Fürsten vor, der als Held Kriege geführet, der alsWeiser gehsrrschet hat, und als Philosoph gestorben ist. De-cius und Maximin waren, nach ihm , Fürsten , die widerdis Christen wegen ihres Parteygerstes billig aufgebracht wa-ren , weil diese in den Kriegen, wo man um das Kaiserkhumstritt, zu den Gordiern fich geschlagen hatten. Das Scheu-sal des menschlichen Geschlechtes, Nero, ist kein so böserMann gewesen, wie man ihn vorstellen will, und man thäteihm Unrecht, wenn man ihn unter dis Zahl der Verfolgersehete. Dieses Urtheil spricht man von ihm in der allgemei-nen Geschichte.

Es strafen zwar alle historische Denkmäler diesen Betrie-ger Lügen; alle Bannschriften der Kaiser wider die Christengeben ihnen keine andern Laster Schuld, als ihren Abscheuvor dein Götzendienste; und die hsydnischen Schriftstellerfeldsten kommen darinnen übereinS. Was liegt daran? Vol-taire glaubet, man werde alle diese Beweise nicht nachschla-tzen, und ist deßhalben nicht minder entschlossen, einen so

schönen

* Mgem. Geschieht. 5- Rap. /

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