584 Verfolgungen.
decket; wenn man sie vor den Richterstühlen der Vernunft,der Religion, der Oberteilen anklaget: so schreyen dieseverdammlichen Schriftsteller alsbald wider Verfolgung, Uri,gerechtigkeit, Schwärmgeist, Ketzergericht aus.
Dieses rasende Geschrey ist eitel Geschrey der Bosheit.Sir stellen es nnr an, Ulff die fteyen Geister zu erhitzen, dieschwachen Seelen schüchtern zu machen, jene abzuschrecken,welche es wagen wollten, sie zu tadeln; um der Oberteil,der Vernunft, der Religion, und den Gesehen, wo es möglichwäre, das Stillschweigen aufzulegen; endlich um diyFrey»heit für ihre Laster, und die Straflosigkeit für ihre Vnbre,chen sicher zu erlangen.
Wir halten uns nicht auf, diesen Gedanken zu entwickeln, oder mit umständlichen Beweisen zu bestätigen. Dievernünftigen Leute treffen sie in ihren Schriften an, und siemachen unter einander in ihren Bündnissen und Verschwörrungen wider die Religion selbst das Geständmß davon.Laßt uns zum letzten Artikel schreiten, welcher die Unbillig»keit ihres Schreyens wider die Verfolgrurg noch besser zei-gen wird.
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Vierter Artikel.
Da die Philosophen wider die Verfolgungen schmen,entschuldigen und rechtfertigen sie allezeit jene, diegegen die Religion angestelltworden sind«
Cl^ie Philosophen sind die geschworensten Feinde der Reli,gion, und ihre furchtbarsten Verfolger: es ist nichtwundersam, daß sie alle Verfolgungen, die sie erduldet hat,entschuldigen und rechtfertigen wollen. Dem 'Verfasser der
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