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2 (1777) M - Z
Entstehung
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580
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58c> Verfolgungen,

harksinnig , sie zu erkennen: sie wurden von allgemeinen Kirrchenräkhm, das ist, durch das « hrwürdigsie Ansehen aufErden, verdammet; sie wurden von den Kaisern, zur Strafeihrer unlenksamen Hartsinnigkeit, verwiesen. War es Bil-ligkeit, oder Verfolgung?

Nach diesen Grundsätzen wird man den größesicn Tbeilder verhaßten Tharen, die während der bürgerlichen Unei-nigkeiten gejchehen sind, für die unvermeidliche Folge großerErbittrungen wegen empfangener Schwachen; für die noch,wendige Wirkung von Leidenschaften, welche durch die un,billigsten, unordentlichsten, strafbarsten Verfahren erregetworden sind; für Abscheulichkeiten, wodurch jene, die ander Religion ändern wollen, noch verfluchungswürdiger schei-nen müssen; endlich für sehr unbillige Beschuldigungen an-sehen, weil bcynahe jederzeit die Neuerer den Anfang gema-chet, die Katholiken gereizet, und in die größesien Unord-nungen ausgeschweift haben. Man wird von all diesem inder Geschichte der Albigenser vom Abte von Vaucernay,in den Geschichten der Niederlande von Johann Le Llcrc,und von Emmanuel von Metteren, in den Urkunden derBündnisse der Reformirten, die Soulier gesammelt hak,überzeugende Beweise amreffen.

Aber die ersten christlichen Kaiser, und nachmals dieKönige, Franz der Erste, Heinrich der Zweyte, Rarl derNeunte, haben Gesetze gemacht, um eine Religion zu be-schützen und zu vertheidigen, welche augenscheinlich heiligund göttlich ist, wie wir gesagt haben, und um die Verbre-chen derjenigen zu bestrafen, die sie verfälschen oder Umstür-zen wollten. Sind diese Gesetze nicht billig und unnachläß-lich gewesen? Hatten diese Fürsten nicht die Gewalt, siez»

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