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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
573
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Verfolgungen. 57z

seyn möge, denselben anzunehmen, und sich daran zuhalten.

Nachmals werden wir zeigen, daß die Philosophen den^ Namen: Verfolgung , der Ausübung einer rechtmäßigstenund nothwendigsten Gewalt eben so dreiste beylegen, alsman ihn den Misbräuchen geben würde, welche man zuwei,len mit dieser Gewalt anstellen könnte.

^ Sodann werden wir beweisen, daß all ihr Geschrey wi«^ der die Verfolgungen und die Verfolger keinen andern End,^ zweck hat, als die Freyheit 'und Straflosigkeit dem Lasterund der Ausgelassenheit zu verschaffen.

^ Endlich wollen wir bemerken lassen, daß sie allezeit, da^ sie wider die Verfolgungen so gewaltig schreyen, dennoch^ jene entschuldigen, rechtfertigen, und gucheißen, welche ge,gen die Religion erreget worden sind. Daraus mag manschließen, daß nichts unsinniger, unbilliger, und gehäßigerin» >si, als jenes ewige Geschrey, und jene ungestümen

^ Erster Artikel.

^ Was soll man unter dem Worte: Verfolgung,

verstehen?

K 6>ie Philosophen, welche wider die Verfolgungen unauf,hörlich schreyen, würden sich wohl hüten, eine richtige>«zl und genaue Bestimmung davon zn geben. Wir wollen sie«ff ohne Scheue vortragen: denn wir glauben, daß es wesent,lich und durchaus nothwendig sey, von der Sache, die man^ » behandelt, einen deutlichen Begriff zn haben; und wir sa<M; Die Verfolgung ist ein scharfes Verfahren, das man>F wider die Gesetze gegen Unschuldige ausübet. Oder: Sie