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2 (1777) M - Z
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567
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Tugend. 567

Beschaffenheit der Seele ist, welche diejenigen schätzbar machet, btt) denen sie sich befindet, und da sie, ohne Ab, sicht auf dm Nutzen, der daraus entspringen könnte, aus sich ftlbsten sehr schätzbar ist; so ist die Tugend der Grund aller Ehrlichkeit in den Anschlägen, Gesinnungen, und Handlungen; und man kann sie mit zweyen Worten: die vollkommene Vernunft, bestimmen.

Der sinnreicheste, und vieleicht der größeste, den wirunter den Kirchenvätern kennen, drücket sich von diesem Ge-genstände noch deutlicher, und noch anzüglicher aus: * DieTugend,,, saget er, besteht darinnen, daß man nichts liebe, als was geliebt zu werden verdienet. Wenn man sich von dieser Liebe durch keine Widerwärtigkeit abwenden läßt, so ist es die Tugend der Starkmuth. Wenn man niemals davon abweicht, um dem Reize der Wohllust zu folgen, so ist es die Mäßigkeit. Die Tugend der Gerech. tigkeit verlange!, daß man ihr alles aufopfere, was der

Stolz eingeben kann; und die Klugheit erfodert, daß man diese Liebe allen übrigen vorziehe.

**,, Es giebt drey Arien von Gütern, saget er aneiner andern Stelle: die kostbarsten sind die Tugenden, welche unfern Wandel ordnen, und ihn allezeit der Vor, schuft der Vernunft gleichförmig machen. Die gerim,, gern sind die fühlbaren Güter, derer man genießen kann, wenn man der Vernunft dabey folget. Es giebt andere,,, welche das Mittel dazwischen ausmachen, und die Gaben

des

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* August. Brief an Maced.

" Ebend. vsm freien willen.

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