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2 (1777) M - Z
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563
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Thierseele. 56z

Aber welche Armseligkeit, welche Schwachheit zu behau-pten , daß die Thiere ihre Verrichtungen nicht allezeit aus diegleiche Weise rhun, und daß sie etwas vollkommener machen!Man frage die Menschen von allen Zeiten her, ob sie jemalsgesehen haben, daß die Schwalben ihre Nester auf eine an-dere Weise machten; daß sie die Wohnungen ihres kleinenHauswesens besser ausrüstecen, und anders eintheilten, alssie heut zu Tage thun. Man frage sie, ob die Biber zuLanada ihre Bauart vollkommener gemacht haben; ob dieBienen ihre Stöcke künstlicher aufbauen, oder ob sie bessernHonig machen; ob die heutigen Füchse viel mehr Geschicklich-keit besitzen, als die Füchse voriger Zeiten hatten. Man rich-tete vormals die Hunde zum Waidwerke, die Pferde zur Reit,kunst ab, wie man sie heut zu Tage abrichtet. Aber haben sieihre Geschicklichkeit, ihren Witz, u. s. w. um ein Vieles ver«bessert? Welche Armseligkeit! welche Schwachheit! Dieß istalles, was man von den Vernunftschlüssen unsersGegners sagen kann.

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