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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
561
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Nein! das System jener Herren, die da sagen, daß dieSeeleder Thiere weder Geist noch Körper sey, läuft nichtda hinaus. Denn, wenn man in ihrem Säße die Besinn,mungen der Dinge anstatt der Worte sehet, die man brau-chet, um dieselben auszudrücken, so wird man nichts dabeyfinden, das nicht ganz vernünftig wäre; und ihr Saß wirdalso lauten: Die Thierseele ist eine Substanz, welche wederaus Theilen zusammengeseßet, noch denkend ist: sie ist nichtaus Theilen zusammmgeseßet; folglich ist sie kein Körper: sieist nicht denkend; folglich ist sie auch kein Geist.

Nun, da es die höchste Ungereimtheit wäre, wenn mandie Macht Gottes, und die Einsichten des Menschen in diegleichen Gränzen einschränken wollte; so wird man niemalsbehaupten können, daß es Gotte unmöglich wäre, eine Artvon Substanz zu erschaffen, wovon der Mensch die Naturnicht erkennen möchte; eine Substanz, die weder verständig,noch aus Theilen zusammengeseßet wäre; eine Substanz, wiewir vermuthen, daß die Seele der Thiere beschaffen seyn könne.Liegt dann nicht die ganze Ungereimtheit bey dem kleinen Klüg,ler, welcher der Macht Gottes Schranken seßen will? Fälltnicht das ganze Gespött auf jenen zurück, der andere verla,chen will?

IV.

Die Seelen der Thiere sind Formen der Substanzsagte Aristoteles, und nach Aristoteles die arabische Schu,le, und nach der arabischen Schule die englische Schule,und nach der englischen Schule die Sorbonne, und nachder Sorbonne Niemand in der Welt.

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n. Band.

Und