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Thierseele. ^9
Nachmals bringt er, mit einer sichern und höhnischenMine, bald verächtliche Trugsäße, die er für Erweisungenangrebt, bald einfältige Spöttereyen auf die Bahne, die ereben so dreiste vorträgt, als wenn sie mit dem feinsten Ein«falle gewürzet wären. Der Leser mag davon »«heilen.
III.
Man höre über die Thiere andere dumme Lhicrevernünfteln: Ihre Seele ist ein geistiges Wesen, das mitdem Rörper stirbt. — Aber mit welchem Grunde bil-det ihr euch ein, daß jenes Wesen, welches nicht Rörperist, mit dem Rörper vergehe ? Die dümmsten Thiere sindjene» die behauptet haben, daß diese Seele weder Geistnoch Rörper sey. Ey! das schöne System! wir könnendurch Geist nichts anders verstehen, als etwas unbekann-tes , das nicht Rörper ist. Mithin kömmt das Systemdieser Herren auf dieses heraus: Die Seele der Lhiere isteine Substanz, die weder Rörper ist, noch etwas anders,das nicht Rörper ist.
* . *
Da man diesen Menschen jene so-freygebig für dummeThiere ausrufen höret, welche die Frage, von der wir Hamdein, untersuchet haben, könnte man ihm nicht mit einerArt von Rechte durch diesen Vers des La Fontaine ant,«orten:
Wer wird das dümmste Thier aus diesen dreyenseyn?
Nicht jenes, das es scheint.
Aber so viel nur im Vorbeygehen: laßt uns zur Sacheschreiten.
Ich glaube, wir haben im vorhergehenden Artikel ziem-lich gm bewiesen, daß das System derjenigen, welche den
Thieren