n8 Thierseele.
ist, warum mag «r nicht eben sowohl die Seele der Men,schen styn? Er gesteht es auch, daß sein Philosoph sich mitdiesem ersten Säße, Oeu8 est »mms brutorum, nichthätte genügen, sondern weiter gehen sollen; das ist : er hät«te kurz abbrechen, und das Daseyn der Seele verneinen sollen:und er vergißt es nicht im folgenden Texte zu thun.
II.
woher mögen so viele widersprechende Irrthümerentstehen? Von der Gewohnheit, welche die Menschenallezeit gehabt haben, zu untersuchen, was eine Sachesey, ehe sie wußten, ob sie bestehe. Man heißt dieLalle, die Rlappe an einem Blasbalge die Seele desBlasbalgs, was ist dann diese Seele? Lin Namen,den ich dieser Rlappe gegeben habe. Ls ist da keineSeele, die von der Maschine unterschieden wäre. Aber,wer giebt dem Blasbalge der Lhiere die Bewegung?Ich habe es schon gesagt: Jener, der den Gestirnen dieBewegung giebt, u. f. w.
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Die schwachsinnigen Menschen, wie unser Doktor wähnet,
zanken sich über Sachen, ohne nur zu wissen, ob sie bestehen;sie gebet» den Namen: Seele, einem Dinge, welches nichtsweniger als Seele ist, welches nur ein Stück in einer Ma-schine , wie zum Beyspiele die Klappe an einem BlaSbalgeist; von der Seele des Blasbalgs kömmt er auf die Thür,seele; von der Thierseele, saget er, sollte man weiter gehen.Er getrauet sich nicht, die Seele des Menschen zu nennen;er genüget sich, daß er sie zeiget und anweist: dann schweigter stille.
Nach»