XI^V.
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Thiers e e l e.
^X ie Frage von der Thierseele ist eine der fähigsten, die^ menschliche Neugierde zu reizen, und zugleich eineder unfähigsten, dieselbe zu befriedigen. Seit mehr alszweyer,tausend Jahren redet und streitet man ; es werden Systemegemacht: und man ist noch eben dort, wo man geblieben war,als man angefangen hatte / diese Frage zu untersuchen. DieSeele der Thiereist immerein Geheimniß für den Menschen.Alle jene Bemühungen, sie zu erklären, Haben nichts andersgefruchtet, als daß sie uns zu erkennen gaben, zu was fürAusschweifungen die Vermessenheit und der Küßel, von al-lem zu reden, und Aussprüche zu thun, die besten Köpfeverleiten können.
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Wenn gleich die Thiere etwa« Empfindsames und Be-seeltes zu haben scheinen, so wagten es doch einige zu sagen, > ^sie seyn nur Maschinen mit Triebfedern, ohne irgend eineArt von Empfindung oder Kenntniß, und es fty zwischen ih- itz
nen, und einer Uhr oder eitlem Orgelspiele, kein anderer Um ch
terschied, als etwa mehr oder weniger Vollkommenheit an ch
diesen verschiedenen Maschinen. Andere, von dem Scheine itz
der Ordnung und Richtigkeit in den Handlungen und dem »«>
Betragen der Thiere gerührer, behaupteten, daß sie geistige tz
Seelen haben. Andere endlich, die an eben diesen Wesenallzu viele Kennzeichen der Empfindung, um sie für einfacheMaschinen zu halten, und eine allzu beschränkte und unver- ^änderlicheEmförmigkeit in ihren Verrichtungen Mahrnahmen, ^um ihnen geistige Seelen zuzugeben, Haben ein Mittel ergrifi .
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