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Taufe.
Dieß ist ausgemacht, Herr Aukhor! daß es unmöglichist, sowohl zu beweisen, daß die fünfzehn erster. Bischöfe zuJerusalem beschnitten gewesen seyn, als Len mindesten Arg-wohn aufzubringen, daß sie nicht gekauft gewesen seyu. Esist unmöglich den ersten Saß zu beweisen: denn dreyßigJahre nach dem Tose -es heiligen Simeons, des zweytenBischofs zu Jerusalem, richtete der Kaiser Adrian im gawzen Reiche nnrer den Juden eine entsetzliche Metzelung an;er zerstörte Jerusalem , und bauets an dessen Stelle eineneue Stadt auf, die er nach seinem Namen: Elia, nannte;er verboch allen Juden in diese Stadt zu gehen, sich ihr zunähern , ja sogar auf Höhen zu steigen, wo sie dieselbe häk,ten wahrnehmen können. Nun, so nennen Sie, wenn Siekönnen, dreyzehn Bischöfe von derselben Zeit an, die beischnitten gewesen wären.
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Eben so wenig werden Sie den zweyten Saß beweisen.
Denn, wer hat jemals vermachet, daß die Christen von «> ^
ner der herrlichsten Kirchen Männer für Oberhäupter und 1'^Bischöfe genommen haben, die selbst keine Christen gewesenwären? ^
Nachmals behaupten Sie, daß Jesus Christus Nie- ^manden getaufet habe, und Sie behaupten es recht verwes»sen, ohne Grund, und ohne Beweise. Das älteste Denk, ^maal, das wir von der Taufe der Apostel haben, ist dasZeugniß von Evodius, dein zweyten Bischöfe zu Antiochien.
Man vernehme dieses Zeugniß, wie es uns Nicephorus auftbehalkm hat: * Peter ist der einzige gewesen, den Jesus ^
Christus mit seinen Händen getaufet hat ; und Peter tau» ^fere nachmals Andreas und die Söhne Zebedäus. Diese ».
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