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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
542
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542 Taufe.

Zeit, noch durch irgend eine Reinigung oder einOpfer «usgelöfchet werden, jlluä vel ülper-

üone s^ure, vel äierum numero tollitur; animi 1z-bes nec-uturnitste vsnelLere, nec munibuz uüizelui potek.

Ferner, da die Hitze, in den mittäglichen Ländern Per-siens und in Indien, beynahe unerträglich ist, darf mansich nicht verwundern, daß der Gebrauch der Bäder dorkensehr gewöhnlich gewesen sey, wie er eSnochhent zu Tage ist.Aber was chm dieß zur Frage von der Tauft der Christen?

Was thun auf gleiche Weise jene Kufen in den Tem-peln Aegyptens dazu, die er noch anzieht ? Und wer weißnicht, daß in der Nachbarschaft der meisten Tempel Reim,gungsbäder waren, welche zu dergleichen Begießungen, wo>von eben Cicero geredet Hat, und zur Säuberung der Schlacht,opftr, oder zur Abwaschung der Opftrer dieneten? Zu ebendi-sem Gebrauche Hane auch Salomon im Vorgebäude desTempels zu Jerusalem eine ungeheure Kufe aufstellen lassen,welche man das eherne Meer nannte. Die Belesenheitunsere Mannes ist dann sehr*verächtlich, und der Gebrauchden er davon machet, ist es noch weit mehr.

Er saget ferner, daß der Gebrauch der Reinigungen undTaufen von den Aegyptiern zu den Hebräern übergegangensey. Aber jene der Hebräer sind gewiß über drey tausendfünfhundert Jahre alt. Man findet, daß sie im dritten, i,nzweyren, und sogar im ersten Buche Moses emqeführet wa-ren. Und wo schreiben sich die Reinigungen der Aegyptieeund Indianer her? aus welchen Schriftstellern können wirsie erfahren ? Aus Griechen, die erst fünfzehn hundert Jahrenach Moses geschrieben haben, und die nur sehr ungewisse

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