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2 (1777) M - Z
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539
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Taufe. sZ5>

ve, die in diesen Stand der Prüfungen und Unterweisumgen getreten waren , wurden Ratechumener geheißen, wel,ches im Griechischen so viel als, die Unterrichteten, sagenwill. Jene Prüfungen, die sie aushalten mußten, ehe siezur Gnade der Taufe zugelassen wurden, bestanden haupt-sächlich in der Uebung der Gcbethe, im Fasten, in Fuß-fällen, im Wachen, endlich in der Anklagung, Geständ-niß, und Beichte der vergangenen Misrhaten, wieeSTer-tullian anzeiget: * InZressuro8 Luptilmum orstionibusceebri8, jchunii8, öd ZeuicuIutionibu8, öd perviZi-Hi8 orure oportet, 6c cum conkestione omnium re-tro öeliÄorum.

Endlich waren die Vorabende von Ostern und vonPfingsten die ftyerlichsten Tage, die zur Ertheilung derTaufe gewidmet waren, wie es uns eben wieder Tertullianberichtet, wovon wir noch die Worte anführcn wollen:wir halten Ostern , saget er, für die feyerlichste undfüglichste Zeit zur Taufe, weil dortmals das Leidendes Herrn, in dessen Namen wir getaufet sind, ist vollen,-et worden; wie nicht minder Pfingsten, weil dortmalsdie Geheimnisse der Auferstehung Jesu Christi von denJüngern zum feyerlichsten begangen worden sind, und«die Gnade des heiligen Geistes sich auogegossen hat. Imübrigen ist jeder Tag , jede Stunde, mit einem Worte,jede Zeit gleich schicklich zur Taufe, wenn in der Feier-lichkeit etwas verschieden ist, so ist doch in der Gnade,die man empfängt, kein Unterschied.

Zwey-

* von der'Tauft. 20. Rav.

*» Ebend. i?> Rap.