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System. 52!
Gegenständen, auf welche man seine Leidenschaften undsein Gemüth gelenket har. Also lautet der Text des Na,turlehrers, worüber wir erliche kurze Anmerkungen machenwollen.
1. Wenn man sich an die Begriffe hielte, welche dielautere Vernunft und der gesunde Verstand allen Menscheneingeben, so würde man sagen: Die Erziehung ist dieKunst, den Verstand und das Herz des Menschen zu bil,den; den Verstand, durch die Grundsätze der Wissenschaftten und der Kenntnisse, womit man ihn anfkkäret; unddas Herz, durch die Neigung, die Liebe, die Ehrerbiethung,die man ihm gegen die Tugend einflößet. Jene so ver«worrenen Ausdrücke: Gewohnheiten, Meinungen, Artendes Daseyns beyzubringen, würde man für lächerlicheAusdrücke ansehen, die keine vernünftige Erklärung anzu«nehmen fähig sind.
2. Ein Mensch, der eine Seele, ein verständiges Wesenzugiebt, das vom Leibe unterschieden ist, könnte noch dieseBestimmung, wenigstens zum Theile, hingehen lassen.Aber, wer an dem menschlichen Geschlechts nichts, als Ma-terie und Bewegung, erkennet, und wer von allen Verrich-tungen des Menschen durch den bloßen Mechanismus Re-chenschaft zu geben sich anmaßet, dem wird man, bey jedemWorte und bey jedem Ausdrucke der Bestimmung , in dieRede fallen.
Denn, wie läßt sich durch den bloßen Mechanismus dasVermögen erklären, welches ein Stück von Materie hätte ^seine Zeit anzuwenden, um Versuche zu machen ? wie läßtsich die Wissenschaft erklären, welche ein anderes Stück vonK k z Materie