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ihre Vernunft anfzuklären; er seufzet, daß sie bisher Skla-ven der Blendwerke, der Vorurtheile, der politischen undgeistlichen Tyranney gewesen sind: dann erkläret er ihnen,daß alle ihre Jrrthümer daher entstehen, weil sie die Namenicht gekannt haben. Nun, in diesem Stücke schrnäuchelt eesich, uns die neuesten, nützlichsten, und wichtigsten Kennt,Nisse beyzubringen. Sein ganzes erstes Kapitel wendet er an,uns zu erklären, was die Natur sey; und alles, was er unsberichtet, besteht darinnen, daß er uns saget: „Die Natur„ ist die Allgemeinheit aller Materien; sie ist das große„ All; das ist, die Sammlung aller Materien, der Lust,„ der Erde, der Metalle, des Feuers, des Lichtes, der„ Erdgewächse, der flüssigen Körper von allen Arten, wel,„ che Materien durch einfache, einförmige, unwandelbars,, Geschein Bewegung gebracht werden „: Und er saget ftr,ner: ^Aus den verschiedenen Eigenschaften dieser Ma-terien , aus ihren mannigfaltigen Zusammensetzungen,aus ihren Arten zu wirken, entstehen die Wesenheitender Wesen, von denen die ganze Summe das ausma-chet, was wir Natur nennen.
Von dorten schreitet er zur Bewegung, die er also be-stimmet : Die Bewegung ist ein Trieb , durch wel-
chen ein Rörper seine Stelle verändert, oder sich be-strebt, seine Stelle zu verändern. Und gleich darauf seheter bey: Alles ist in Bewegung auf der Welt. Die We-senheit der Natur ist, daß sie wirke; und der Begriffvon der Natur schließt nothwendig den Begriff vonBewegung in sich. Da die Materie, von aller Ewigkeither, da gewesen ist, und da die Bewegung eine natürli-che Folge ihres Daseyns, ihrer Wesenheit, und ihrer Ei-genschaft
' Syst. i. Rap. "' 2. Rap.