478 Smidfluth.
Welt in die Arche gekommen sind; Wunder, daßNoeMMonate lang Nahrung für sie gesunden hat; Wunder, daßalle Thiers mit ihrem Vorrache in der Arche Raum gehabthaben; Wunder, daß die meisten darinnen nicht gestorbensind; Wunder, daß sie Nahrung gefunden haben, als sieaus der Arche qiengsn; Wunder, u. s. w.
Aber Ließ sind Geheimnisse, die man durch den Glau-ben glaubet, und der Glauben besteht darinnen, daß manglaube, was die Vernunft nicht glaubt; welches wieder emneues Wunder ist.
Der Christ.
Wären Sie wohl im Stande den schönen Saß zu be-kräftigen , den Sie vortragen: Man glaubet das Wunderdurch den Glauben, und der Glauben besteht darinnen,daß man glaube, was die Vernunft nicht glaubt ? dennLieß ist alles , was Sie damit sagen wollen. Nun, hörenSie die Folgen aus diesem schönen Grundsätze: Der Glau,Heu besteht darinnen, daß man glaube, was unmöglich ist;alle christliche Gemeinen, welche ganz Luropen, die HälfteAmerikens, und einen großen Theil Afnkens und Asiensbewohnen, glauben, was unmöglich ist; unter dieser unsäg-lichen Menge Menschen giebt es etwa ein Hundert, die Witzund Verstand genug haben, daß sie nicht glauben, waö un-möglich ist. Mein Herr! mein Her! fürchten Sie nicht,daß man von Ihren Philosophen sage, was der heilige Au-gustin von einer gewissen Gattung Menschen seiner Zeit sagte,die er stolze Thoren nannte? * ssomineg superbe sieli-rantes.
Doch laßt uns Ihre wichtigen Beschwernisse einzeln vordie Hand nehmen. Wunder, sagen Sie, daß ein Regen
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