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z. Nach den Gesetzen der Naturkunde muß dieVerdün,^ nerung in den hißigern Gegenden größer seyn, als in Lenübrigem Nach den Gesetzen des Gleichgewichts, und derWafferwägekunst müssen die flüssigen Dinge desto mehr Leich,tigkeit zu steigen haben, je mehr sie verdünnen sind; und^ da man den Grad der Verdünnerung nicht weiß, kann man^ auch den Grad des Steigens nicht bestimmen.
^ 4. Hat die Allmacht des Schöpfers im Anfänge einen
^ Theil der Wässer Verdünnern, und in den unermessermRaum des Dunstkreises, ja, sogar über den Dunstkreis hin«^ auf, versetzen können? und hat er es rhun wollen, wenn er
^ es gekonnt hat? Diese zwo Fragen stelle ich auf. Wowäre ein Mensch vermessen genug, um auf die erste FrageD mit Nein zu antworten ? Mas die zweyte belanget, so kann
sie nicht anders, als durch das Ansehen und Gewicht der>Z Zeugnisse und der Zeugen entschieden werden. Wir führennun kein anders, als das Zeugniß des Moses an. Aberch giebt es eines, welches mit dem seinigen im Alterthume,« in der Glaubwürdigkeit, im Ansehen zu vergleichen wäre? *
'b' Der Irrgläubige.
E Mein Herr! ich bin bereit, die Meynung der Philoso-
* phen abzulegen, und die Ihrige auzunehmen, dafern Sie
" mir nur eine Sache zugeben wollen: nämlich, daß die alb
gemeine Sündflurh die wunderrhäligste Sache sey, wovor»
^ man jemals hat reden hören. Denn alles ist Wunder dabey:
^ Wunder, daß ein Regen von vierzig Tagen die vier Thule
^ der Welt überschwemmet hat, und daß das Wasser fünfzehn
^ Ellbogen über alle höchste Berge hinangestiegen ist; Wunder,
O daß es Wasserfälle, Thore, Oeffnungen am Himmel gege,
i ben hat; Wunder, daß alle Thiere von allen Theilen der
i Welt
j ' Man sehe -je Artikel: MoseS und Bibel, nach.