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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
479
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Sündflllth. 479

von vierzig Tagen die vier Theile der Welt überschwcm,met bat, u. s. w. Aber sind Sie dabey gewesen, daß Siedie Güsse, die Haufen , dis Ströme der Wässer gemessenhätten, die sich von, ganzen Dunstkreise Hera! stürzten, dervierzig Ta 'c und vierzig Nächte lang, ohne auszusehen,dicht geworden war? Aber wissen Sie, in welchem Zustan-de sich die Oberfläche Nissers Erdballs vor der Sündsstthbefand, und wie viel Wasser damals Vorwochen war, umihn ganz zu bedecken? Aber wissen Sie, ob es nicht uner-messene^Behälrniffe unterirdischer Wässer gegeben habe, wel-che, von -er Macht des Herrn getrieben und in die Höhegeschleudert, sich mit dem Gewässer des Himmels vereinigethaben? Lesen Sie die klugen und gelehrten Anmerkungendes Herrn Abtes fluche ^ von der Süubfluch, so werdenSie ein Bißchen bescheidener und eingezogeuer scyn.

Wunder, daß es Wasserfälle am Himmel gegebenhat,u. si w. Ey! kann und soll man nicht dadurch natür-licher Weise jene Sammlung, jene »«ermessenen Behältnis-se der Wässer verstehen, welche Verdünner! und im Dunst-kreise ausgebreitel sind, und welche sich siromweise herab-wälzten, sobald sie zusammensticßen und Licht wurden? Willdann dieses Wort: Wasserfall, etwas anders bedeuten, alsdie Herabstürzung des Wassers, und mögen die Wasserfäl-le am Himmel etwas anders heißen, als die Wässer, dievom Himmel Herabstürzen?

Wunder, daß alle Thiere in die Arche gekommen sind,u. fl w. Aber sagen Sie nicht sechsten: ** Osrw eit ani-ma brutorum, Gott gebe den Thieren die Bewegung, wieer den Gestirnen die Bewegung giebt ? Was fanden Sie al-so,

* Fchaupl. der Nat. z. Band,vhil. Händler. Artik r Thlere.