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Süridflirt^
Der Irrgläubige.
Sind dieß die ganzen Beweise, die Sie von Ihrenobern und untern Wässern, und von allem übrigen geben?
Der Christ.
Nein, mein Herr! Dieß ist nur ein Wort, das ich vorden Beweisen habe vorausschicken wollen. Ich sage Ihnendann: Es giebk höhere Wässer, als jene, die wir sehen,welche im ganzen Dunstkreise, und vieleicht noch über demDunstkreise, ausgebreitet sind: es giebt eine unermeßlich«Menge solcher Wässer; der Grad ihrer Verdünnerung be,stimmt die Höhe, zu welcher sie sich Hinaufschwingen; undMoses, da er untere und obere Wässer unterschied, hat nichtsbehauptet, was nicht mit der Naturkunde und der Wahrheitühereinskömmt.
i. Es giebt höhere Wässer, als jene, die wir sehen, unddie in dem ganzen Dunstkreise ausgebreiket sind. Man kannes aus der unermessenen Menge Wassers schließen, welchevon der Oberfläche der Meere beständig anfsteigt, und nie»mals häufiger aufsteigt, als wann die Luft am heitersten ist,und folglich, wann man es am wenigsten wahrnehmen kann.
, Diese Wässer erzeugen zum Theile die Wolken, und werdennachmals von den Winden herumgetragen, um das Erdreichfruchtbar zu machen.
2. Die Menge dieses Wassers, das sich im Dunstkreiseauöbreüet, ist Unermessen: denn die Ausdünstung der Meer«wahret unaufhörlich; sie ist häufiger in den heißen Himmels»strichen, als in Len kalten oder gemäßigten Gegenden; undvornehmlich in den hitzigsten Gegenden dehnen sich die Meerre zum allerweikesten aus.
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